feinsteinzeug fliesen
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PHASEN DES VERLEGEPROZESSES
Verlegung der Keramikfliesen: Die Phasen
1. Ebenheit des Untergrundes
Wie bereits hervorgehoben, ist es nötig, dass der Boden perfekt eben ist, um eine optimale Verlegung der neuen Fliesen zu gewährleisten. Unebenheiten des Untergrundes können nämlich Schäden am neuen Bodes verursachen. Falls der Untergrund – Estrich oder bestehender Boden – nicht perfekt eben sind, ist es nötig, eine Ausgleichsschicht mit Fließestrich anzubringen (ideal für die Verlegung von Böden im Innenbereich).
2. Vorbereitung des Untergrundes
Wir empfehlen, den Zustand der Trägerschicht zu bewerten, bevor eine Glättung mit Fließestrich erfolgt. Hier einige Angaben zur Vorgehensweise bei normalen und schnellbindenden Betonestrichen: Entweder die nicht ausreichend festen Flächen abtragen oder sie mit speziellen Produkten befestigen und verstärken. Qualitativ hochwertige Estriche auf Zementbasis müssen zuvor im Verhältnis von 1:2 mit Wasser verdünntem PRIMER G 1:2 behandelt werden; über dem noch frischen Primer ist QUARZO 1,2 ist sauberer und trockener Sand zu verlegen. Für das erste Glätten muss eine von der Temperatur abhängige Zeit abgeartet werden. Die Wartezeit vor der Glättung beträgt im Allgemeinen: 12-36 Stunden.
3. Anbringung des Fließestrichs
a. Einmaliges Auftragen der Mischung auf Zementbasis. Es wird empfohlen, eine Metallspachtel (leicht gebogen, um die gewünschte Stärke zu erhalten) oder ein Rakelmesser zu verwenden;
b. werden große Flächen behandelt, sind bei der Unterlage/beim Estrich alle vorhandenen Dehnfugen zu beachten.
4. Durchführung der Verlegung (speziell für Böden aus Feinsteinzeug)
Das Feinsteinzeug ist durch eine praktisch nicht vorhandene Porosität charakterisiert, auch auf der Seite, die mit dem Estrich in Kontakt kommt (Marke). Dadurch wird die Haftung der Fliesen auf Inertmörtel schwieriger. Man empfiehlt daher die Verlegung mit Klebstoffen, um eine höhere Sicherheit zu erlangen. Die Wahl der Produkte zur Verlegung hängt vom Verformbarkeitsgrad und den Charakteristiken der Unterlage, aber natürlich auch eng von der Größe der Fliesen und des Raums, in dem verlegt wird, ab. In den meisten Fällen wird eine Verlegung mit breiter Fuge und die Planung von Unterteilungsfugen zwischen den Fliesen empfohlen (circa alle 20-25 m² für Verlegungen im Innenbereich und alle 9-16 m² für Verlegungen im Außenbereich). Hier im Folgenden werden die wichtigsten Arbeitsvorgänge zur Verlegung aufgeführt:

a. Vorbereitung der Unterlage: Die perfekte Ebenheit der Fläche ist zu garantieren. Risse und Sprünge vermeiden. Sorgfältig reinigen und die nicht gut befestigten Teile entfernen. Wenn Zementkleber verwendet werden, ist es nötig, einen Primer aufzutragen, wenn Flächen wie z.B. Gipsputz verlegt werden.
b. Vorbereitung des Klebers: Notwendige Phase, falls die Verwendung von Klebern aus Pulver/mit zwei Komponenten vorgesehen ist (die Kleber in Pastenform erfordern nur eine neuerliche Homogenisierung, da sie verwendungsfertig sind). Zweck der Vorbereitung des Klebers ist, eine vollkommen homogene und flüssige Masse zu verwenden, die einfach aufzubringen ist und die aus Bestandteilen besteht, die ihrer Funktion perfekt nachkommen. Bezüglich Dosierung und Anwendung sind stets die Anweisungen der Hersteller zu befolgen. Anmerkung: Ist die Mischung einmal gemischt, kann sie für eine bestimmte Zeit verwendet werden (hängt von der Haltbarkeit der Mischung ab). Bezüglich des Zeitplans sind die Anweisungen der Hersteller zu befolgen.
c. Auftragen des Klebers und Verlegung der Fliesen: Den Kleber mit der Zahnspachtel auftragen. Die Spachtel muss geeignet sein, um ein optimales Anfeuchten der Fliesenrückseite zu gewährleisten. Bei Böden und Verkleidungen aus Keramik in Außenbereichen – mit Formaten mit einer Dicke von mehr als 2cm – Schwimmbadverkleidungen und Flächen, die schweren Lasten ausgesetzt sind, ist der Kleber auch auf der Hinterseite der Fliese zu verstreichen. So wird das vollkommene Anfeuchten gewährleistet. Die Fliesen unter Einhaltung der offenen Zeiten des Klebers, die auf dem technischen Datenblatt angegeben sind, verlegen; es darf daran erinnert werden, dass die Zeiten eng mit den Faktoren wie Umgebungsbedingungen und Art des Untergrundes zusammenhängen. Achtung: Der Kleber darf keine Haut auf der Oberfläche formen; falls sich diese Haut bildet, ist der Kleber abzuziehen und mit der Zahnspachtel neu aufzutragen.
d. Verlegung in Außenbereichen: Obwohl das Feinsteinzeug frostsichere Eigenschaften besitzt, müssen bei der Verlegung der Fliesen in Außenbereichen bestimmte Verlegerichtlinien eingehalten werden, damit eine optimale Beständigkeit gegen Frost gewährleistet werden kann. Hier im Folgenden die wichtigsten Bedingungen, die bei der Verlegung in Außenbereichen einzuhalten sind:
  • Neigung: Die Neigung des Außenfußbodens darf 2% nicht überschreiten (2 cm Niveausenkung pro Längenmeter).
  • Dehnungsfugen: Circa alle 3 Längenmeter verwenden, Die Dehnungsfugen überqueren die tragende Schicht des Bodens und enthalten isolierenden Schaumstoff. Sie haben den Zweck, Ausdehnungen und Zurückziehen aufgrund der saisonalen Temperaturschwankungen zu kompensieren.
  • Fugen: Zur Verwendung in Außenbereichen wird die Verwendung von wasserundurchlässigen Materialien empfohlen.
  • Wasserundurchlässige Schicht: Mit einem Gefälle von 2%.
  • der einer Drainage ausführen: Eine korrekte Oberflächendrainage dient dazu, infiltriertes Wasser ohne Druck zu beseitigen.

e. Verfugen: Mit Gummi- oder Kunststoffspachtel verfugen, so dass die Zwischenräume zwischen den Fliesen – auf gleichmäßige und kompakte Art – vollkommen gefüllt werden. Verwendete Materialien: Bunter, vorgemischter Mörtel, von Vorteil, da sie farblich mit der gewählten Keramik kombiniert werden können. Sie können auch eine weniger poröse Oberfläche aufweisen (die keinen Schmutz zurückhält).